Herzlich willkommen im Gerberei-Museum Enger!

In der historischen Gerberei Sasse können sich Besucher heute im wahrsten Sinn des Wortes an die Arbeit der Lederherstellung herantasten und sich auf die Spur der Geschichte der Gerberei in Enger begeben.

Die damals eingesetzten Maschinen, eingespielte Geräusche und Ausstellungsstücke zum Anfassen erinnern eindrucksvoll an die Arbeitswelt der Zunft.

Sie können in der Gerberei die vielen Arbeitsschritte, die zur Herstellung von Leder nötig waren, mitverfolgen. Die restaurierten Maschinen und nicht zuletzt die authentische Geräuschkulisse vermitteln ein lebhaftes Bild der historischen Werkstatt.

Wer nicht nur hören will, darf auch fühlen: Lederstücke zum Anfassen zeigen die verschiedenen Farben, Qualitäten und Prägungen der verarbeiteten Tierhäute.

 

Besucher im Gerbereimuseum


Öffnungszeitenhinweis:

Das Museum hat am Ostersonntag (wie an jedem Feiertag) leider geschlossen


Die nächsten Veranstaltungen (Details siehe "Kalender"):

laufende Ausstellung ab 27.04., Galerie im Gerbereimuseum:

Annelie Schreiner - Die Poesie des Verfalls

Besuchbar zu den Museumsöffnungszeiten, Eintritt (Museumseintritt): 2,- €, erm. 1,- €;


Dienstag, 03. Juni, 19.30 Uhr, Galerie im Gerbereimuseum

Lesung mit „Lauschsalon“ - „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“.


Sonntag, 22. Juni 11:30 Uhr, Galerie im Gerbereimuseum

Eröffnung der Ausstellung: Doris Hellweg - Urschlamm

 

Projekt Lohgerberei

Seit 2001 können Sie sich als Besucher des Gerbereimuseums Enger über den handwerklichen Herstellungsprozess von Leder informieren. Aber unsere eindrucksvollen Maschinen am Originalort sind trotz aller archaischer Anmutung schon ein technischer Fortschritt des letzten Jahrhunderts. Die Lohgerberei

Bevor die gewaltigen Maschinen und die Chemie des "Chromgerbens" erfunden wurde, die den Herstellungsprozess auf 14 Tage verkürzte wurde mit Eichenrinde gegerbt und die Herstellung von Leder dauerte mehrere Jahre.

Da die Gerberei Sasse seit über 250 Jahren am heutigen Museumsstandort ansässig haben wir das große Glück, beide Verfahren zeigen zu können. Die Lohgerberei ist jedoch heute noch nicht als Museum ausgebaut, sondern im unrestaurierten Zustand. Derzeit laufen Anträge für Denkmalfördermittel, um auch diesen Bauabschnitt als Museum erfahrbar zu machen.